Unsere Story

"Vor ein paar Jahren war ich mit meiner Frau auf einer Rundreise durch Taiwan", erzählt CEO Andreas Fänger. "Während wir zu Hause die Reiseroute, Hotels und bekannte Sehenswürdigkeiten auf unserer Route entlang herausgesucht hatten, fragte uns ein Angestellter des Hotels in den Bergen von Taipei Country ob er uns die Tempelanlagen der Umgebung zeigen kann, da er einerseits da aufgewachsen war und anderseits gehört hätte wie wir uns über Tempel unterhielten. Da wir keinerlei Kenntnisse über die Tempel der Umgebung hatten, willigten wir freudig ein und machten einen Termin für den nächsten Tag mit Gordon.

Gordon holte uns nach dem Frühstück mit einem Kleinbus ab und los ging durch die Wälder von Taiwan. Sobald wir an einem Tempel vorbeikamen, hielten wir an und Gordon erzählte uns die Geschichte des Tempels, wie man diese betritt und sprach mit den Tempelhütern die uns wiederum Einzelheiten und Besonderheiten des Tempels erzählten. Auf unserer Tour führte unserer Weg an einem Museumspark vorbei, dessen Direktorin Gordon offensichtlich kannte und die uns persönlich durch den Park führte und uns die Kunstobjekte erklärte sowie die Kinderattraktion in Gestalt eines schwarzen Schwanes vorstellte, der offensichtlich glaubte ein Hund zu sein und auf Kommando hörte.

Am Abend des Tages lud Gordon uns noch zu einem Bubble Tea, der sich wesentlich im Geschmack zu den bis dato unbekannten Getränk in Deutschland unterschied und zu einem typischen Abendessen in der Nähe seines Wohnortes ein. Anschließend brachte er uns in unser/sein Hotel zurück. Es war ein wundervoller Tag, wir sprachen mit Einheimischen, lernten ihre Sitten und Gebräuche sowie die regionale Küche kennen. Wir erhielten einen Einblick in das Leben der Einheimischen und wurden für diese Zeit ein Teil von ihnen. Das diese Art von Erlebnis weder in einem Reiseführer stehen, noch von einer Reiseagentur angeboten werden, bedarf wohl keiner Erklärung.

Gordon hatten wir auf Grund seiner Arbeitskleidung als Angestellten des Hotels zugeordnet, allerdings kam in einem Gespräch mit der Direktorin des Museums die Erkenntnis, dass Gordon nicht ein Angestellter des Hotels war, sondern der Manager. Als sie ihn fragte, warum er nicht sein Manager-Jacket angezogen hat, sagte er nur trocken, "Wozu, ich weiß doch wer ich bin".
Gordon hatte obwohl Hotelmanager uns einfach als Einheimischer seine Umgebung gezeigt... kostenlos.

Aus diesen unvergesslichen und einzigartigen Erlebnis, dieses unbeschreibliche positive Gefühl der Freude und Dankbarkeit, dass auch nach all den Jahren detailliert in unseren Erinnerungen (als wäre es gestern passiert) geblieben ist, entstand der Wunsch dieses Gefühl auch anderen Menschen zu ermöglichen und mit ihnen teilen. Dieses Gefühl war die Inspiration für den Community Marktplatz phojoca."